FAQ - Fragen und Antworten

FAQ - Frequently Asked Questions -  häufig gestellte Fragen

 

  1. Schutzgebühr
  2. Kosten bei Abgabe
  3. Vermittlung im Paar
  4. Regional oder Deutschlandweit?
  5. Sachspenden
  6. Gassigeher
  7. Trächtige Katzen / Kitten
  8. Zugelaufene Tiere / Streuner
  9. Fundtierzeit
  10. Tieranschaffung
  11. Igel gefunden
  12. Pflegestelle
  13. Tierquälerei melden

 

 

1. Schutzgebühr - Oder auch "Warum koste ich Geld"?

 

Die Tiere in unserem Heim werden bei Eingang erst einmal untersucht. Das ein oder andere Tier kommt krank oder verletzt zu uns. Diese Tiere müssen dann medizinisch versorgt werden. Sie werden durch das Tierheim aufgepeppelt, entwurmt und entfloht. Jedes unserer Tiere verlässt das Heim gechipt, geimpft und kastriert (wenn Sie alt genug sind).

 

Alle Tiere brauchen jeden Tag Futter. Sie brauchen Halsbänder, Geschirre, Leinen, Spielsachen, Betten, Decken, Katzentoiletten, Kratzbäume, Näpfe, Maulkörbe. Wir bekommen zwar Spenden, Gelder und Sachspenden, aber auch diese decken nicht annähernd alles ab. Außerdem sind unsere Tierschützer auch oft für die Tiere unterwegs. Sie sammeln verletzte Tiere ein, holen gefundene Tiere ab oder helfen dabei, herrenlos freilaufende Tiere einzufangen. Auch das kostet Geld, zum Beispiel für Benzin. Außerdem die Gehälter für die Angestellten im Tierheim, die die Tiere täglich versorgen. Und natürlich laufende Kosten für das TH wie Strom, Wasser, Gas.

 

Und der wichtigste Punkt ist, wie der Name schon sagt "Der Schutz des Tieres!"

Durch die Erhebung der Schutzgebühr wird sichergestellt, das nur Personen, die ein wirkliches Interesse am Tier haben, dieses erwerben. Außerdem gibt man dem Tier damit eine gewisse Wertigkeit. Die Schutzgebühr wird erhoben, um die Tiere zu versorgen und reicht bei weitem nicht aus, um die Kosten zu decken, die ein Tier im Tierheim verursacht.

 

 

2. Warum muss ich Geld zahlen, um (m)ein Tier abzugeben? Und was kostet das?

 

Wie schon unter Punkt 1.Warum koste ich Geld beschrieben, wird das Tier bei der Annahme untersucht und bei uns dann versorgt. Und das kostet Geld. Daher erlauben wir uns, eine Gebühr zu erheben. Diese Gebühr richtet sich nach verschiedenen Kriterien. Wie zum Beispiel, ob das Tier kastriert ist oder nicht, wie alt das Tier ist und ob Hund, Katze oder Kleintier.

 

Bitte rufen sie uns an, wenn sie weitere Fragen dazu haben.

 

3.  Vermittlung im Paar -  Warum werden Katzen in Wohnungshaltung und Kleintiere

      nur zu oder mit einem zweiten Tier vermittelt?

 

Natürlich können Katzen auch allein glücklich werden, aber wir vermitteln Tiere die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, nur im Paar oder zu einer vorhandenen Katze. Das hat den einfachen Grund, dass Sie der Katze zwar auch Liebe und Aufmerksamkeit geben können, aber nichts ersetzt einen Partner der gleichen Art. Uns ist es wichtig, dass das Tier auch mit einem Lebewesen agieren kann, das die selbe Sprache spricht. Bei aller Liebe die wir als Mensch geben, können wir das trotzdem nicht so, wie eine zweite Katze.

 

Das selbe gilt bei unseren Meerschweinchen und Kaninchen. Auch diese vermitteln wir nur zu einem vorhandenen Artgenossen oder gemeinsam. Meerscheinchen untereinander und Kaninchen genau so, leben, spielen, kuscheln dann doch anders miteinander, als mit uns.

 

Und die Wenigsten von uns sind immer daheim. Jeder hat Verpflichtungen, wir gehen arbeiten, einkaufen, usw. Also ist es doch schön, wenn die geliebten Tiere, in unserer Abwesenheit einen Partner an ihrer Seite haben.

 

4. Regional oder Deutschlandweit?

 

Wenn die Möglichkeit besteht, vermitteln wir unsere Tiere nach vorherigem Kennenlernen auch deutschlandweit.

 

5. Sachspenden, was benötigt das Tierheim und was nicht?

 

Häufig erreicht uns Fragen zu bestimmten Artikeln die gespendet werden sollen. Wir sind immer glücklich und dankbar über jede Spende. Es gibt aber auch Dinge die wir nicht gebrauchen können oder verwenden dürfen. Ggf. gibt ein vorheriger Anruf Aufschluss darüber.

 

 

Zum Wunschzettel und Partnerprogramm

 

  6. Gassigeher - wie läuft das ab

 

Seit dem 1. April 2018 dürfen nur noch Personen unsere Hunde ausführen, die eine entsprechende Gassigeher Schulung besucht haben. Diese Schulung wird in regelmäßigen Abständen angeboten. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 Euro. Dafür erhalten Sie eine Weiterbildung durch einer Fachkraft.

 

Die Schulung ist sehr wichtig für Ihre Sicherheit. Sie enthält Themen wie z. B.:

 

 

Die Hunde werden grundsätzlich vom Tierheimpersonal angeleint.

 

Gassi gehen ist nur außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Täglich in der Zeit von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 16:00 Uhr bis 17:45 Uhr. Eine Außnahme bildet der Dienstagvormittag, da an diesem Tag der Tierarzt bei uns im Haus ist.

 

Bei uns dürfen nur volljährige Personen gassi gehen. Davor bekommen Sie eine Belehrung.

 

Vorher "anmelden" ist immer sinnvoll. Besonders dann, wenn Anfänger oder Kinder dabei sind. Wir suchen Ihnen einen passenden Hund aus.

 

Leinen, Halsbänder, usw. haben wir im Tierheim.

 

Es ist NICHT mehr möglich OHNE Schulung Gassi zu gehen.

 

 

7. Trächtige Katzen / Kitten

 

Wenn Ihnen eine streunende trächtige Katze auffällt, wäre es gut, wenn Sie Ihre Nachbarn fragen, ob die Katze jemandem gehört oder ob jemand den Besitzer kennt. Ist das der Fall, sollten Sie mit diesem darüber reden, dass es bereits genügend Katzen (Nachwuchs) gibt und man die Katze doch lieber hätte kastrieren / sterilisieren sollen. Außerdem könnte man mit dem Nachbarn ausmachen, dass man sich kurz schließt, sobald man weiß wo die Kitten sind. Sodass diese dann zu ihm gebracht werden und er die Babys plus Mutterkatze rein nimmt, damit es dann später keine Wildlinge werden und auch diese sich wieder unkontrolliert vermehren. Nach dem Wurf sollte die Mutter plus, wenn es soweit ist, die Babys kastriert werden.

 

Sollte es keinen Besitzer geben, dann müsste Sie sich bitte ans Ordnungsamt wenden und die Situation beschreiben. Dieses schickt dann einen Auftrag ans Tierheim, dass wir die Katze rein nehmen dürfen. Dann können Sie los, die Mietz (mit Kitten) einfangen und zu uns bringen. Hierzu können Sie sich für wilde Katzen bei uns im Tierheim eine Lebend Falle ausleihen.

 

Wer die Katze und oder die Kitten privat behält, ohne das anzuzeigen behegt Fundunterschlagung. Wenn Sie sich um die Katze kümmern wollen, bitte melden sie sich trotzdem bei Ordnungsamt. Mit deren Einverständnis, dürfen sie sie vorerst bei sich behalten. 

 

 

8. Zugelaufene Tiere / Streuner

 

Wenn Sie ein Tier gefunden haben, oder Ihnen eins zugelaufen ist, schauen sie erst einmal in der Nachbarschaft bzw am Fundort, ob jemand sein Tier vermisst. Das selbe gilt bei einer trächtigen Katze oder einem Streuner. Wenn sie niemanden finden, bringen Sie es bitte nicht direkt zu uns. Wir empfehlen, dass Sie sich an das Ordnungsamt wenden und die Situation beschreiben. Dieses schickt dann einen Auftrag ans Tierheim, dass wir das Tier aufnehmen dürfen. Entweder Sie bringen es dann selber zu uns, oder das Ordnungsamt schickt jemanden, der das Tier zu uns transportiert. Sie können sich zum Einfangen bei uns eine Lebendfalle ausleihen.

 

Wer ein Tier privat behält, ohne das anzuzeigen behegt Fundunterschlagung. Wenn Sie sich um das Tier kümmern wollen, bitte melden sie sich trotzdem bei Ordnungsamt. Mit deren Einverständnis, dürfen sie es vorerst bei sich behalten. 

 

 

9. Fundtierzeit - Wann wird das Tier weiter vermittelt?

 

Ihr habt bei uns bei Facebook oder auf anderen Wegen erfahren, das wir ein Fundtier aufgenommen haben. Und ihr habt euch direkt in den oder die Kleine verliebt. Nach 3 Wochen Fundtierzeit, wird das Tier von uns zur Vermittlung freigegeben.

 

 

10. Tieranschaffung sollte wohl überlegt sein!

 

Ihr wollt gern eins unserer Tiere zu euch holen? Habt euch im Internet in einen unserer Bewohner verliebt? Bevor ihr euch das Tier anschafft, bedenkt bitte ein paar Kleinigkeiten und stellt euch folgende Fragen!

 

Passt das Tier zu mir, meiner Familie, Lebensumständen und Wohnverhältnissen?
- Sind alle Familienmitglieder damit einverstanden?
- Erlaubt mein Vermieter Tiere?
- Sind Allergien bei mir oder in der Familie bekannt?
- Kann ich mir das Tier überhaupt leisten?
- Habt ihr bedacht, das ein Tier 10 Jahre und älter werden kann?

 

Hier geht's zum ausführlichen Artikel!

 

 

11. Igel im Herbst

 

Es ist draußen schon kälter und ihr habt einen Igel gefunden. Und nun fragt ihr euch, ob ihr den Kleinen mitnehmen sollt. Ihr überlegt vielleicht ihn zu uns zu bringen? Bitte lest unseren Artikel zu Igeln und Igelbaby's ...

 

Weiter zum Artikel

 

12. Pflegestelle

 

Eine Pflegestelle ist für uns ein tierlieber Haushalt der bereit ist, einem Bewohner aus unserem Heim ein vorübergehendes Zuhause zu bieten. Dies ist so lange, bis wir für das Tier eine Endstelle gefunden haben, oder die Pflegestelle es nicht mehr leisten kann. Mit Endstelle meinen wir, ein Zuhause und eine Familie, bei der das Tier für immer bleibt.

 

Lesen Sie hier mehr dazu, wie sie zur Pflegestelle werden.

 

13. Tierquälerei melden

 

Auskunft - Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

"Wenden Sie sich mit Ihren Hinweisen (genaue Angaben von Ort, Zeit, Geschehen) und Beweisen, an das örtlich zuständige Veterinäramt, das als Behörde der Landkreisverwaltung für die Einhaltung des Tierschutzgesetzes zuständig ist ..."

 

weiterlesen: https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/recht/tierquaelerei-melden/